Versuchsreihe I
 Ziel: Plasma in einer Microwelle erzeugen


Zuerst mussten wir im Internet recherchieren, um den genauen Versuchsaufbau in Erkenntnis zu bringen und um sich über mögliche Gefahren zu informieren.
Unter zu Hilfenahme von hcrs.at wurden schließlich vier Versuchs-Aufbauten plus Vorversuche geplant.

Als erstes musste die Stelle, innerhalb der Mikrowelle (folgend "Mw") gefunden werden, an der diese am meisten Energie(Strahlung) konzentriert. Dazu hatten wir uns überlegt Marshmallows auf einer "Karte" in der Mw auszulegen. An der Stelle an der die Marshmallows am schnellsten verschmorten bzw. am weitesten verschmort waren, sollte sich die energie-geladenste Stelle (folgend eS) befinden.

Nun ging es an den ersten Hauptversuch. Wir legten zuerst eine gewöhnliche CD an die eS, schlossen die Mikrowelle, und stellten sie auf höchster Stufe an. Auf der CD bildeten sich nach kurzer Zeit helle, bläulich- bis grünliche Funken. Außerdem stank und qualmte es.
Auf der CD hatte sich ein ungleichmäßiges "Riss-Muster" gebildet (siehe Abb.1).

Für den zweiten Hauptversuch ließen wir ein Stück stark zerknickte Alufolie in der Mw rotieren, die wir auf höchster Stufe angestellt hatten.
Schnell bildeten sich auch hier an einzelnen Stellen helle Funken, allerdings immer nur wenn die Folie in einem bestimmten Bereich der Mw war (interessanter Weise nicht zwingend im eS).
Nun postierten wir die Folie ohne Rotation in der Mw. An manchen Stellen bildeten sich wieder leuchtende Stellen und teilweise kamen sehr helle Flammen aus der Folie (siehe Abb.2) - erstes Plasma?

Im nächsten Versuch sollte Plasma aus der Flamme einer Kerze bzw. eines Streichholzes erzeugt werden. Dabei wurde eine Kerze unter einem Glas platziert, in das aber Luft strömen konnte (da die Kerze sonst ausgeht). Außerdem wurde ein Glas mit Wasser in der Mw postiert. Nun wurde die Kerze entzündet und die Mw eingeschaltet.
Eigentlich sollte nun die Kerze erst hell aufleuchten, später sollte ein hell leuchtendes Etwas aus der Flamme entstehen (siehe hier).
Bei uns geschah leider nichts. Nach etlichen Versuchen wurde der Versuch abgebrochen.
Später erklärten wir uns das Versagen mit der zu schwachen Leistung der Mw.

Beim finalen Hauptversuch postierten wir eine Handelsübliche Glühbirne in der Mw. Aus Sicherheitsgründen entschieden wir uns gegen eine Neon-Röhre.
Nachdem alle Zuschauer Schutzbrillen aufgesetzt hatten und ein Schutzglas vor der Mw postiert war, stellten wir selbige auf höchste Stufe.
Zuerst bildeten sich auf der Innenseite (d. Birne) helle Blitze die am Glas entlang "flossen". Schließlich entstand, unter großem Lärm ein Loch im Glas der Birne. Durch das nun ein helles Etwas gen Mikrowellen-Decke strömte, bis es sich auflöste (siehe Abb.3): Ionisiertes Gas - Plasma.
Nachdem wir die Birne aus der Mw geholt hatten sahen wir, dass das Loch im Glas nach Außen verformte Ränder hatte - das Glas war geschmolzen.
Im zweiten Durchgang nahmen wir eine wesentlich kleinere Birne. Diese zersprang in viele Teile nachdem sich Blitze gebildet hatten (siehe Abb.4).

Versuchsbeschreibung von:
Tim J. Peters
Bildquelle: hcrs.at